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    <title>Debatte - Bund will auch den Datenverkehr &#252;berwachen k&#246;nnen</title>
    <link>http://datenueberwachung.politnetz.ch</link>
    <description>Eine &quot;Anpassung an neue Realit&#228;ten&quot; oder der Neubeginn der Fichisierung im ganz grossen Stil? Im &#252;brigen passierts schon: &quot;Von 1991 &#220;berwachungen im Jahr 2008, bei denen E-Mail oder Telefon live verfolgt werden, betreffe ein &#171;einstelliger Prozentanteil&#187; den Datenverkehr im Internet.&quot;

Mehr Infos gibts auf http://tinyurl.com/lqe7pc (Artikel NZZ Online)</description>
    <language>de</language>
    <item>
      <title>Ich finde es ist Zeit der ausufernden,  permanenten &#220;berwachung unseres totalit&#228;r ambitionierten Staates entschlossen entgegen zu treten. Kein Stasi Staat!</title>
      <description>Es lebe die Gegenbewegung: die Piraten Partei! Die &#220;berwachungsdichte in unserem Staat nahm in den letzten Jahren massiv zu. Nicht nur im Internet, sondern auch im Strassen- und Reiseverkehr (biometrische P&#228;sse, Video&#252;berwachung Bahnh&#246;fe), ja in fast allen Belangen geht man weg von ehemals punktuellen Kontrollen hin zur umfassenden Echtzeit&#252;berwachung. Es ist schon sehr bedenklich, wenn Daten eines jeden B&#252;rgers systematisch gesammelt werden, um Pers&#246;nliches gl&#228;sern zu machen. Wo ich mich  im Internet, Strasse oder global bewege geht niemanden etwas an. W&#228;hrend Google bloss Daten sammelt, um individualisierte Werbung zu schalten, f&#252;hrt staatliche &#220;berwachung zwangsl&#228;ufig zu einer Freiheitsberaubung. 

In ein paar Jahren schon werden harmlose Tauschb&#246;rsenbenutzer, von denen es Millionen gibt, als Kriminelle abgeurteilt. Denn die Volkesmeinung &#252;ber die schwere eines Vergehens &#228;ndert sich so rasch wie Tageszeitungen erscheinen. Geschieht in Ausnahmef&#228;llen ein tragisches Ereignis, so entl&#228;dt sich der Volkeszorn auf eine harmlose Bev&#246;lkerungsgruppe, der sie selbst sogar angeh&#246;ren. Beispielsweise war im Strassenverkehr fast jeder schon mal zu schnell unterwegs, trotzdem werden nach einem schweren Unfall mehr Kontrollen gefordert, obwohl die Zahl der Raser und Unf&#228;lle nicht zugenommen hat.

Deshalb sind systematisch gesammelte Daten eine Gefahr. Zuvor durchschnittliche B&#252;rger werden pl&#246;tzlich in einer demagogischen &#196;nderung der Volkesmeinung als Schwerverbrecher diffamiert und  seine Daten gegen ihn verwendet. 
So baut man die Kontrollen und Datensammlung aus, bis selbst gegen den unbescholtenste B&#252;rger etwas vorliegt. Der unachtsame Autofahrer &#252;bersieht mal eine Geschwindigkeitsbeschr&#228;nkung und wird zum Raser stigmatisiert, die es je nach Stimmung hart zu bestrafen gilt. F&#228;nde hier eine Echtzeit&#252;berwachung statt, w&#228;r pl&#246;tzlich der Grossteil der Leute Raser.

F&#252;r die Kavaliersdeliktbek&#228;mpfung werden schon in ein paar Jahren die zuvor gesammelten Daten der biometrischen P&#228;sse bzw. die Fingerabdr&#252;cke genutzt, um global nach Schuldigen zu suchen. Auch wenn dies momentan noch nicht beabsichtigt ist, so wird bei einem schwereren Vorfall das aufgebrachte Volk den Kontrollstaat f&#252;r diesen Verwendungszweck der Fingerabdr&#252;cke an der Urne politisch legitimieren. Die immanente Kontrollwut der regelliebenden Beamten und Funktion&#228;re tr&#228;gt dann das Restliche dazu bei, dass die letzte Freiheit der restriktiven staatlichen &#220;berwachung weicht.</description>
      <author>Mirko Haslebacher</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 21:34:37 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/42/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>F&#252;r den Normalb&#252;rger sollte diese Massnahme kaum ein Problem darstellen.</title>
      <description>Die von Herrn Haslebacher genannten Ansichten resultieren aus einer Art Paranoia, die ich so nicht nachvollziehen kann.

Die Welt hat sich seit dem Ende des Kalten Krieges markant ge&#228;ndert. Die heutige Bedrohungslage l&#228;sst sich nicht mit einer traditionellen Sicherheitsstrategie nicht abwenden.

Sicherheit fordert immer einen Preis. Dieser ist heute weit tiefer als vor 30 Jahren. Mit einer konsequenten informationsdienstlichen Arbeit entstehen weit tiefere Kosten als bei einer milit&#228;rischen Aufr&#252;stung.

Die gesammelten Daten aus dem Internet - in dem ich ja hier auch verkehre - sind notwenig, um zuk&#252;nftige Gefahren zu erkennen und abzuwenden. Wer sich innerhalb des gesetzlichen Rahmen bewegt hat nichts zu bef&#252;rchten. </description>
      <author>Peter M&#252;ller</author>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 21:28:19 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/53/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Wie ist das vereinbar mit Art. 13 der Verfassung (Schutz der Privatsph&#228;re)?</title>
      <description></description>
      <author>Mario Schultz</author>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2009 21:56:46 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/62/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur vollst&#228;ndigen Kontrolle vom Sender bis zum Empf&#228;nger. </title>
      <description>Die &quot;interessierten Dienste&quot; der Schweiz haben heute schon eine ganze Reihe von M&#246;glichkeiten, in den Informationsfluss im Internet einzugreifen: Blockaden via DNS-Manipulation, &#220;berwachung von E-Mail in Echtzeit und der Inhalte von E-Mail-Postf&#228;chern, Anzapfen von Telefonanschl&#252;ssen (Mobile und Festnetz). 

Daneben ist jedes Postfach bei US-amerikanischen Anbietern wie Google oder Yahoo nat&#252;rlich im Einflussbereich der US-amerikanischen Dienste (inklusive Steuerbeh&#246;rden), und analoges gilt f&#252;r europ&#228;ische Anbieter (GMX, zum Beispiel). 

&#220;berwacht wird weiter auch der Zahlungsverkehr - die Swift-Saga: der Schweizer Bundesrat sieht kein Problem darin, dass US-amerikanische Steuerbeh&#246;rden Zugriff auf innereurop&#228;ische und innerschweizerische Zahlungsverkehrsdaten haben. 

F&#252;r die Komplett&#252;berwachung fehlen noch drei Elemente: Zugriff auf den reinen Datenstrom eines Anschlusses, Wanzen auf pers&#246;nlichen Rechnern und kompletter Zugriff auf Serverangebote. 

Das Internet war mal ein kreativer, freier Ort. Ohne Zensurschere im Kopf konnte jeder ein Sender sein (dass das meiste davon nicht gelesen wurde ist hier irrelevant). Der Rechner war eine wahrhafte Universalmaschine. 

Die Generation der Internetausdrucker, die alten M&#228;nner mit Kugelschreibern haben dieses f&#252;r sie so verwirrende Gebilde nun wieder gerade ger&#252;ckt: Kontrolle, Machtaus&#252;bung, Limitierung auf bekannte Verhaltensmuster. 

Der letzte Kampf wird dem Rechner als Universalmaschine gelten. Auch da wollen die Schmalspur-Mielkes die Kontrolle haben (denn sonst k&#246;nnen die Nazis/Terroristen/Kindersch&#228;nder immer noch verschl&#252;sselt kommunizieren). 

Dabei wird billigend in Kauf genommen, dass der Missbrauch der so m&#246;glichen &#220;berwachung wesentlich gr&#246;ssere Risiken in sich birgt - die Medizin ist sch&#228;dlicher als die Krankheit. 

Als Anschauungsmaterial f&#252;r den Irrsinn, den gutmeinende Beamte und Politiker - die Generation der Internetausdrucker - hier produzieren: http://bit.ly/4LjZ1 (die Situation in Deutschland um die DNS-Blockaden kann 1:1 auf die Schweiz &#252;bertragen werden). 

</description>
      <author>Matthias Leisi</author>
      <pubDate>Mon, 27 Jul 2009 13:25:14 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/107/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>&#220;berwachung in der Praxis nicht m&#246;glich.</title>
      <description>In der Praxis kann jeder einigermassen m&#228;ssig begabter Internetgangster in der URL http(s):// hinzuf&#252;gen. Damit sehen die Strafverfolger nur noch Datenm&#252;ll.

Vielleicht ist der verd&#228;chtige so geniel, dass er einen Proxy in einem anderen Land verwendet, auf welchen die CH Strafverfolger keinen Zugriff haben. Vielleicht verwendet er aber einfach nur TOR.

Alleine die technischen Mittel, sich der Strafverfolgung zu entziehen, sind gross.

Kommen noch andere Probleme hinzu. Wenn der Internetanschluss von mehreren Personen genutzt wird, wer war dann der T&#228;ter?

Mein Fazit. Ein grosser Einschnitt in die Privatsph&#228;re, mit minimaler Aussicht auf Erfolg.</description>
      <author>Beni Bitzi</author>
      <pubDate>Thu, 06 Aug 2009 10:54:11 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/168/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Schmusedatenschutz!
Das Gesetz muss richtig angewendet werden... hier die Fakten und L&#246;sung.</title>
      <description>Meiner Ansicht nach bergen sich hinter Google Street View mehr als &#8222;nur&#8220; ein paar datenschutztechnische Gefahren. Google Street View bringt unser Land in Gefahr. 
Die Fotos, welche Google hier in der Schweiz aufgenommen und ins Internet gestellt hat, sind qualitativ weit aus besser als jene in anderen L&#228;ndern. Es wurde keine R&#252;cksicht darauf genommen, ob Strafanstalten oder andere wichtige &#246;ffentliche Geb&#228;ude fotografiert wurden. Im Extremfall k&#246;nnten sich Verbrecher und Terroristen diese Informationen zu nutzen machen. Deshalb ist dies nicht nur eine Frage des Datenschutzes, sondern eine Frage der nationalen Sicherheit! Was wiederum erkl&#228;rt, dass mein Appel nicht nur einem blinden Datensch&#252;tzer, sondern allen davon betroffenen Instanzen gelten soll!
Grunds&#228;tzlich kann man Google nicht einmal einen Vorwurf machen. Sie waren innovativ und erhielten viel Publicity f&#252;r ihren Ideenreichtum. Google hat wohl auch nicht im Sinn Gesetze zu brechen und die &#246;ffentliche Sicherheit zu gef&#228;hrden.  Google n&#252;tzte einfach ihre M&#246;glichkeiten aus. Ganz nach dem Prinzip, wo kein Kl&#228;ger da kein Richter. Oder war es viel mehr, wo kein Richter da keine Kl&#228;ger?
Warum gab Hanspeter Th&#252;r, der eidg. Datensch&#252;tzer, Google nicht einfach kluge Rahmenbedingungen? Auf der Webseite vom eidg. Datenschutz werden anonymisierte Fotoaufnahmetechnologien propagiert, der Arbeitnehmerschutz grossge-schrieben und die Privacy des Einzelnen steht wie in Stein gemeisselt auf mehreren Merkbl&#228;ttern.
Hanspeter Th&#252;r setzt sich auf den Standpunkt, dass es sich bei H&#228;usern scheinbar nicht um Personendaten handelt und deshalb keine Einwilligung der betroffenen Personen eingeholt werden muss. Es f&#228;llt auf, dass mit unterschiedlichen Massst&#228;ben gemessen wird. So ist es f&#252;r mich zum Beispiel nicht nachvollziehbar, wenn auf der einen Seite bei den dynami-schen lP-Adressen die Meinung vertreten wird, es handle sich dabei in jedem Fall um Personendaten im Sinne des Daten-schutzrechts, und wenn man auf der anderen Seite bei den Aufnahmen von Hausfassaden in Google Street View, obwohl diese in Google mit den Adressangaben verkn&#252;pft dargestellt werden, zum Schluss kommt, dass es sich dabei in der Regel nicht um personenbezogene Daten handle.
Wurde auch schon dar&#252;ber nachgedacht, dass sich Google eventuell strafbar macht. Gem&#228;ss Art. 179quarter StGB ist zu diskutieren, ob nicht auch eine Verletzung des Geheim- oder Privatbereiches durch Aufnahmeger&#228;te vorliegt? Immerhin werden die Fotos nicht auf Augenh&#246;he, sondern in einer H&#246;he von 2.50 m durchgef&#252;hrt, womit &#252;ber mehrere Hecken hinweg geschaut werden kann.
In welchen Zyklen werden die Fotos im Internet erneuert? Gem&#228;ss Datenschutzgesetz (DSG) ist die Korrektheit der Infor-mationen eines seiner Grundpfeiler. Wenn Hauseigent&#252;mer nun zuf&#228;lligerweise ihre Liegenschaft am Tag der Fotoaufnahme von Google renovierten. Haben diese Personen ein Berichtigungsrecht? Kommt Google dann noch mal zu mir nach Hause und macht neue Fotos? Ich denke, wenn ein Haus verkauft werden soll, stellen sich solche Fragen in der Tat.
Ich finde nicht, dass der Service deaktiviert werden muss. Ich finde das Gesetz m&#252;sste richtig angewendet werden. Dazu muss Google schon im Vorfeld die betroffenen Personen informieren und um ihre Einwilligung bitten! Eine pragmatischere M&#246;glichkeit ist die Bekanntmachung im Amtsblatt einer Gemeinde, mit Zeit und Datum, wann Google kommt und die H&#228;user fotografiert. Gleichzeitig muss eine Frist gewahrt werden, bei welchem die Hauseigent&#252;mer ihren Anspruch zur nicht Einwilligung geltend machen k&#246;nnen.

Ich m&#246;chte Hanspeter Th&#252;r nichts unterstellen, doch in gewissen Bereichen, wie z.B. bei Google, habe ich den Eindruck, dass &quot;Schmusedatenschutz&quot; betrieben wird, w&#228;hrend man in anderen Bereichen ganz genau hinsieht und durchgreift. Ich hoffe, dass er seine Fehlbeurteilung einsieht und seinen urspr&#252;nglichen Fahrplan, welcher einen vern&#252;nftigen und verh&#228;lt-nism&#228;ssigen Datenschutz in der Schweiz bildet, weiterverfolgen kann. Google Street View einfach zu verbieten ist der falsche Weg und stellt einen unverh&#228;ltnism&#228;ssigen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit von Google dar. Vielmehr muss nun mit Google zusammen eine L&#246;sung, wie jene, welche ich vorgeschlagen habe, gesucht werden.</description>
      <author>Dominik Peter</author>
      <pubDate>Thu, 27 Aug 2009 22:54:31 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/240/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Gibt es konkrete F&#228;lle, bei denen Daten&#252;berwachung effektiv zur Verhinderung eines geplanten Verbrechens gef&#252;hrt hat? Mir sind keine bekannt.</title>
      <description>Falls jemand Beispiele kennt, dann soll er diese doch in die Kommentare posten. Merci.</description>
      <author>Julian Meier</author>
      <pubDate>Fri, 04 Sep 2009 17:31:47 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/252/anzeigen</link>
      <guid>http://www.politnetz.ch/beitrag/252/anzeigen</guid>
    </item>
    <item>
      <title>&quot;Internetzensur: Ein Zukunftsszenario&quot;: ZDF-Beitrag &#252;ber das im August 2009 von Iljia Trojanow &amp; Juli Zeh publizierte Buch &quot;Angriff auf die Freiheit&quot; (Video)</title>
      <description>http://www.youtube.com/watch?v=r6Qfd1gArUg

Utopisch oder realistisch? Und falls realistisch, wie liesse sich verhindern, das es so weit kommt?</description>
      <author>Politnetz Team</author>
      <pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:35:45 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/332/anzeigen</link>
      <guid>http://www.politnetz.ch/beitrag/332/anzeigen</guid>
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